Die fünf Vorteile von Keramik‒Implantaten
Implantate aus dem Metall Titan sind ein seit Jahrzehnten bewährter Standard. Sie haben allerdings einige Nachteile, die die Verwendung von Metallen im Mund mit sich bringt. Wir setzen deshalb auf metallfreie Implantate aus Keramik. Hier sind die Gründe:
Bio-Verträglichkeit
Die von uns verwendeten Zahnimplantate bestehen aus einhundertprozentig bioverträglicher und weißer Zirkonoxid-Keramik und sind heute ein bewährter Standard in der Biologischen Zahnmedizin.
Deshalb entscheiden sich immer mehr gesundheitsbewusste Patienten für Keramik-Implantate - nicht nur wegen der besseren Körperverträglichkeit, sondern auch aus ästhetischen Gründen.
Keine Entzündungen und Allergien
Bei Keramik-Implantaten gibt es keinen Abrieb und es gelangen keine Keramik-Partikel in Kieferknochen und Zahnfleisch. Auf der Keramik-Oberfläche setzen sich weniger Bakterienbeläge fest als auf Titan-Implantaten und auf natürlichen Zähnen. Deshalb gibt es kaum allergische oder Entzündungs-Reaktionen auf Keramik-Implantate.
Keine Wechselwirkung mit Mund-Metallen
Da Keramik kein Metall ist, gibt es auch keine elektrische Wechselwirkung mit metallenen Füllungen oder metallhaltigem Zahnersatz wie das bei Implantaten aus dem Metall Titan der Fall ist. Deshalb verursachen Keramik-Implantate auch keinerlei Geschmacks-Irritationen.
Keine "Antennenwirkung"
Keramik-Implantate sind "neutral" und haben keine Antennenwirkung wie Metalle. Deshalb haben sie keinen negativen Einfluss auf die feinen elektrochemischen Prozesse im Gehirn und in den Zellen.
Ästhetisch perfekt
Keramik-Implantate sind weiß. Deshalb beeinträchtigen sie das Aussehen des Zahnfleisches nicht und es entsteht auch kein dunkler Rand, wenn sich das Zahnfleisch etwas zurückbildet.
Sofort-Implantation mit Keramik-Implantaten
Bioverträgliche Implantate anstelle krankmachender toter Zähne
Das Problem mit abgestorbenen Zähnen
Kranke und tote Zähne können schwerwiegende chronische Erkrankungen verursachen und sollten deshalb entfernt werden. Das bringt allerdings einige Nachteile mit sich:
- Der Kieferknochen baut sich im Bereich des fehlenden Zahnes ab und es entsteht eine optisch nachteilige Lücke
- Der Patient kann entweder ein herausnehmbares Provisorium tragen oder sich eine Zahnbrücke machen lassen
- Für eine Zahnbrücke müssen (oft gesunde) Nachbarzähne der Lücke abgeschliffen werden
- Die Behandlung kann sich über Wochen und Monate hinziehen und die Lebensqualität beeinträchtigen
Es geht auch anders
Mit Keramik-Implantaten kann in den meisten Fällen eine sog. Sofort-Implantation durchgeführt werden. Das bedeutet, dass gleich nach der Entfernung eines kritischen Zahnes ein Keramik-Implantat eingesetzt wird, auf das ein festes Provisorium aufgesetzt werden kann. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Die Behandlung verläuft wesentlich schneller und der operative Aufwand ist geringer
- Der Patient hat keine (vorübergehende) Zahnlücke
- Es müssen keine Nachbarzähne für eine Zahnbrücke abgeschliffen werden
- Die Struktur des Kieferknochens und Zahnfleisches bleibt erhalten
Wichtige Voraussetzungen
Damit ein Keramik-Implantat nach der Sofort-Implantation komplikationslos einheilt, sind einige Voraussetzungen erforderlich:
- Der Organismus muss mit hochdosierten Vitamin- und Mineralstoff-Komplexen für eine optimale Wundheilung versorgt werden.
- Das Knochenfach muss nach der Zahnentfernung sorgfältig von entzündeten Geweberesten befreit und mit biologischen Maßnahmen desinfiziert werden
- Die Behandlung muss durch einen erfahrenen und speziell ausgebildeten Operateur erfolgen
Fragen und Antworten zu Keramik-Implantaten
Kosten Implantate mehr als Titan-Implantate?
Halten Keramik-Implantate so lange wie Titan-Implantate?
Ist das Einsetzen von Keramik-Implantaten schmerzhaft?
Was ist für den langfristigen Erfolg von Implantaten wichtig?